Niedriger Blutzuckerspiegel kann Hautbild verbessern

09. März 2010

Ärzte im Netz berichtet

Bereits eine veränderte Ernährung und Lebensweise kann sic hpositiv auf das hautbild auswirken. Ratsam sind der Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie eine verminderte Aufnahme so genannter schneller Kohlenhydrate, wie sie in Weißbrot und Süßigkeiten enthalten sind.

Grundsätzlich geht es bei gesunder Ernährung darum, den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten. Andernfalls kann es zu einer Steigerung der Wachstumshormone kommen.Diese regen die Produktion der Androgene (männliche Sexualhormone) an, die ihrerseits die Talgproduktion der Haut ankurbeln. Die Folge sind Mitesser. Vor allem Menschen mit Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte profitierten von einer veränderten Ernährung.

Grundlage einer gesunden Ernährung, die dem Hautbild zuträglich ist, sollten Obst und Gemüse sein sowie tierische Proteine die von Fisch und Geflügel kommen. Als Ergänzung dienen Nahrungsmittel mit langsamen Kohlenhydraten” wie Vollkornbrot, Kartoffeln, Vollkorn-Nudeln und Vollkorn-Reis. Eine falsche Kost – mit viel Zucker und Weißmehlen – kann unter Umständen sogar zu einer Spätform der Akne führen.

www.frauenaerzte-im-netz.de

Nahrungsergänzungsmittel nicht in Küche oder Bad lagern

05. März 2010

Vitaminpräparate und andere Nahrungsergänzungsmittel sollten nicht in Küche oder Bad gelagert werden. Der Grund: Die hohe Feuchtigkeit kann die Inhaltsstoffe auflösen – mitunter bis zum völligen Verlust. Dies gilt einer Studie zufolge selbst dann, wenn die Behälter fest verschlossen sind.

Die Ernährungsforscher der Purdue Universität im US-Staat Indiana analysierten die Auswirkungen von Feuchtigkeit bei diversen Ergänzungspräparaten. Je nach Substanz und Temperatur kann die Feuchtigkeit Inhaltsstoffe vollständig auflösen. «Das schadet der Qualität, der Haltbarkeit und dem Nährstoffgehalt des Produkts», sagt Studienleiterin Lisa Mauer. So kann der Prozess der sogenannten Deliqueszenz etwa Vitamin C schon binnen einer Woche vollständig zerstören.

Gegen diesen Vorgang bieten auch Verschlüsse keinen Schutz. «Das Öffnen und Schließen einer Packung ändert die Luft darin», erläutert Mauer. «Jedes Mal gelangt ein bisschen mehr Feuchtigkeit und Nässe hinein.» Und auch das Trocknen angefeuchteter Pillen bringt die verlorenen Inhaltsstoffe nicht zurück: «Die von uns beobachteten chemischen Veränderungen sind nicht umkehrbar», sagt Mauer, deren Studie im «Journal of Agricultural and Food Chemistry» veröffentlicht ist. Sie rät, Ergänzungspräparate stets trocken und kühl zu lagern.

(Quelle: «Journal of Agricultural and Food Chemistry», Online-Vorabveröffentlichung)

Laufband so effektiv wie Joggen

05. März 2010

Laufbandtraining kann durchaus so effektiv sein wie Joggen im Freien. Durch den leicht dämpfenden Boden sei das von einem Motor angetriebene Band auch für längere Belastungseinheiten gut geeignet, berichtet die Zeitschrift «Vital» .

Wer leistungsorientiert trainiert, erhöht am Gerät aber besser die Steigung als die Geschwindigkeit – das beugt Unfällen vor. Außerdem fehlt auf dem Laufband der Luftwiderstand, daher sind die Leistungen bei höherem Tempo nicht vergleichbar mit dem «echten» Laufen.

Unsere Meinung dazu, auch wenn am Laufband effektiv trainiert werden kann, geht doch nichts übe rein Stück Natur! RUN GREEN

Gefährliche Zusatzstoffe

04. März 2010

Die folgenden E-Nummern sollten auf keinen Fall in Ihrem Einkaufswagen landen. Drucken Sie sich die Liste aus und immer bei shoppen dabei haben. Wir sind der Meinung Nahrung sollte naturbelassen sein daher auch unser Leitspruch “Die Nahrung sei deine Medizin”

E 102 Tartrazin
E 127 Eurthrosin
E 154 Braun FK
E 161 Canthaxanthin
E 180 Litholrubin BK
E 210 Benzoesäure
E 211 Natriumbenzoat
E 212 Kaliumbenzoat
E 213 Calciumbenzoat
E 214 Ethyl-p-hydroybenzoat
E 215 Natriumethyl-p-hydroxybenzoat
E 216 Propyl-p-hydroxybenzoat
E 217 Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat
E 218 Methyl-p-hydroxybenzoat
E 219 Natriummethyl-p-hydroxyben¬zoat
E 230 Biphenyl
E 231 Orthophenylphenol
E 232 Natrium-Orthophenylphenol
E 233 Thiabendazol
E 235 Natamycin
E 239 Hexamethylentetramin
E 284 Borsäure
E 285 Natriumtetraborat (Borax)
E 310 Propylgallat
E 311 Octylgallat
E 312 Dodecylgallat
E 320 Butylhydroxyanisol (BHA)
E 321 Butylhydroxytoluol (BHT)
E 510 Ammoniumchlorid
E 620 Glutaminsäure
E 621 Mononatriumglutamat
E 622 Monokaliumglutamat
E 623 Calciumdiglutamat
E 624 Monoammoniumglutamat
E 625 Magnesiumdiglutamat
E 951 Aspartam
E 962 Aspartam-Acesulfam-Salz

Bio vs. Konventionell – Neue Erkenntnisse

04. März 2010

Bio ist immer noch sicherer, aber der Abstand zu konventioneller Ware wird geringer

Erfreuliche Ergebnisse von den Schadstoff-Testern: Die Rückstände von Pflanzenschutzmitteln in Obst und Gemüse werden deutlich weniger. “In etwa 43 Prozent der Proben haben wir keine messbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln gefunden”, bestätigt Dr. Gerd Fricke, Leiter der Abteilung Lebensmittel, Futtermittel und Bedarfsgegenstände beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), im Apothekenmagazin “BABY und Familie”.

Die Grenzwerte seien nur in etwa zwei Prozent der Proben überschritten worden. Vor fünf Jahren waren es noch sieben Prozent. Ein Abstand zu biologischen Produkten ist aber nach wie vor gegeben – Bio enthält generell weniger Rückstände. Trotz der erfreulichen Entwicklung müssen sich Verbraucher bewusst sein, dass sich die Grenzwerte immer nur auf einen Stoff beziehen. “In der Realität sind Obst und Gemüse mit Rückständen von unterschiedlichen Pflanzenschutzmitteln belastet, die sich gegenseitig beeinflussen können”, erklärt Fricke. Die Lebensmittel sollen deshalb vor dem Verzehr gründlich gewaschen und danach abgetrocknet werden. EU-Produkte schnitten übrigens deutlich besser ab, als Einfuhren von außerhalb. “Besonders problematisch sind frische Kräuter, Tee, Maracujas und Zitronen”, so Fricke.

Quelle: Das Apothekenmagazin “BABY und Familie”

Fast Food – Fast Food macht dick und doof

03. März 2010

Dr. Watson berichtet über Fast Food.

Der Geschmacksverstärker Glutamat führt, zusammen mit industriellen Designerfetten aus Fast Food und Fertiggerichten, zu Übergewicht und nachlassendem Erinnerungsvermögen. Dies ergab eine neue wissenschaftliche Studie. Für Frauen fatal: Besonders vergesslich waren weibliche Mäuse, die viel vom Fast-Food-Futter gefressen hatten. Forscher sehen darin ein weiteres Indiz für die Bedeutung der Nahrung bei der Entstehung von Demenz.
West-Östliche Fast-Food-Forschung: Am König Faisal Hospital in der saudischen Hauptstadt Riad (Foto) sind Wissenschaftler den schädlichen Inhaltsstoffen der Industrienahrung auf der Spur.

West-Östliche Fast-Food-Forschung: Am König Faisal Hospital in der saudischen Hauptstadt Riad (Foto) sind Wissenschaftler den schädlichen Inhaltsstoffen der Industrienahrung auf der Spur.

Gemeinsam sind sie unausstehlich: Der Geschmacksverstärker Glutamat und die sogenannten Trans-Fette aus Fast Food und Fertiggerichten. In einer neuen wissenschaftlichen Studie wurden die Versuchsmäuse durch die Kombination der industriellen Zutaten beklagenswert fett und überdies vergesslich. Ursache war das Futter, das der üblichen industriellen Nahrung in Supermärkten und Schnellrestaurants nachempfunden war, mit schädlichen Trans-Fetten und dem Geschmacksverstärker Glutamat.

Zellbiologen und Diabetesforscher vom König Faisal Spezial Krankenhaus und Forschungs Center in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad untersuchten den Effekt von Fett und Glutamat auf Erinnerungsvermögen und Körpergewicht.

Ihre jetzt erschienene Studie beweist die Gefahr für Geist und Figur, die von der in Industrienahrungsmitteln weit verbreiteten Kombination aus dem Geschmacksverstärker E621 und künstlichen Trans-Fettsäuren ausgeht: gemeinsam machen sie nicht nur dick, sondern auch dümmer, verstärken sich wechselseitig in ihrer negativen Wirkung auf die geistigen Fähigkeiten.

Glutamat findet Anwendung in unzähligen industriellen Lebensmitteln wie Tütensuppen, Nudelsaucen, Salatdressings, Chips, in Wurst und anderen Fleischprodukten. Künstliche Transfette wurden von der Industrie eigens konstruiert, sie erleichtern die Produktion von Keksen, Kartoffelchips, Margarine, Tütensuppen und Fertigsoßen, sind aber auch beliebt zum Braten von Hamburgern oder zum Frittieren von Pommes Frites und anderem Fast Food.

Das Team um Forschungsleiterin Kate S. Collison gab verschiedenen Gruppen von Mäusen unterschiedliches Futter: Es war entweder mit Glutamat angereichert oder mit Trans-Fett oder mit einer Kombination aus beidem. Eine Kontroll-Gruppe bekam auch die normale Mäuse-Kost ohne Industrie-Zusätze.

Gemessen wurde der Mäusespeck im Bauchbereich, welcher als besonders risikoreich für Herzerkrankungen gilt, außerdem die Blutwerte und die geistigen Fähigkeiten – natürlich auf Mäuse-Niveau: im Alter von 6, 16 und 32 Wochen mussten die Tiere einen Standardtest zum Erinnerungsvermögen absolvieren und eine ihnen vorab gezeigte Plattform wiederfinden.

Das Ergebnis: die mit Chemie belasteten Tiere wurden gefährlich fettsüchtig, hatten erhöhte Cholesterinwerte und zeigten die schlechtesten Leistungen in der räumlichen Erinnerung.

Forscherin Collison hatte sich schon in früheren Studien mit den beiden Hauptverdächtigen im Fast Food beschäftigt. Unter anderem hat sie belegen können, dass Transfette Leberschäden verursachten und Glutamat diesen Effekt verstärkt. Auch in diesen Studien erhöhte sich der Cholesterinspiegel im Blut derjenigen Mäuse am stärksten, die schlechte Fette und Glutamat fraßen.

Außerdem hatten diese Tiere im Vergleich zur Kontrollgruppe mehr Leptin im Blut, ein typisches Symptom bei Übergewichtigen. Leptin ist ein Botenstoff, der das Gehirn über die Nahrungsversorgung informiert: Wenn genug da ist, wird der Hunger gestoppt. Bei Übergewichtigen allerdings gerät das System aus dem Fugen, das Gehirn reagiert nicht mehr auf das Stopp-Signal des Leptins. Die Folge ist die sogenannte Leptin-Resistenz: Es wird weiter gegegssen ohne Halten.

Der Geschmacksverstärker Glutamat gerät immer mehr unter Verdacht, die Sättigungsmechanismen im Körper durcheinander zu bringen (mehr dazu siehe Hans-Ulrich Grimm: Die Kalorienlüge. Über die unheimlichen Dickmacher aus dem Supermarkt). Glutamat wirkt im Gehirn, es ist der wichtigste Botenstoff im sogenannten Hypothalamus, einer Hirnregion, in der unter anderem die Nahrungsaufnahme gesteuert wird.

Auch bei Transfetten war schon nachgewiesen worden, dass sie das Denkvermögen verringern. Außerdem haben sie in Versuchen zu mehr Übergewicht geführt als andere Fette – bei gleicher Kalorienzahl. Sie verschlechtern die Cholesterinwerte im Blut, das Risiko für Diabetes, Herzerkrankungen sowie für verschiedene Krebsarten wie etwa Brust-, Prostata und Darmkrebs. In New Yorker Fastfood-Restaurants und britischen Supermärkten sind sie verboten. In Dänemark gibt es einen Grenzwert für Trans-Fette in allen Lebensmitteln.

Die industriellen Trans-Fette können sich auf dem Etikett der Supermarktprodukte hinter dem Ausdruck „gehärtete Fette“ verbergen. Sie kommen in der Natur nicht vor, wurden eigens erfunden, um die Produktion in den Food-Fabriken zu erleichtern und die Haltbarkeit zu erhöhen.

Nicht zu verwechseln sind die industriellen mit den natürlichen Trans-Fetten etwa in Butter und Sahne. Diese unterscheiden sich bio-chemisch betrachtet erheblich von den Designerfetten.

So zeigten etwa diverse Studien, dass es keinen Zusammenhang zwischen tierischen Trans-Fetten und Herzerkrankungen gibt. Andere Studien fanden sogar positve Effekte, wie etwa eine 2009 veröffentlichte Übersichtssichtarbeit von der Technischen Universität München Weihenstephan.

Die Ernährungswissenschaftler Robert Ringseis und Professor Klaus Eder werteten darin die aktuellen Studienlage aus und fanden heraus, dass ein bestimmtes Trans-Fett aus der Kuhmilch, die sogenannte konjugierte Linolensäure (CLA) das Herz sogar schützen kann. Dieses Fett hält die Wände der Blutgefäße gesund, schützt vor Ablagerungen, die zu Arterioskerose führen können und verhindert, dass Cholesterin sich ablagert und die Verstopfungen in der Ader noch vergrößert. Es gilt auch als natürlicher Schlankmacher, weil es an bestimmte Rezeptoren andocken kann, die Fettzellen auslöschen.

Body-Mass-Index wirklich das Maß aller Dinge?

03. März 2010

Die DPA meldet heute, Der Taillenumfang spielt anscheinend eine wesentlich größere Rolle für die Gesundheit als der bislang genutzte Body-Mass-Index (BMI). Das haben Mediziner der Münchner Ludwig-Maximilians- Universität (LMU) in einer Studie belegt. Demnach ist nicht die Menge, sondern die Verteilung des Körperfetts für Herzkrankheiten und andere Leiden entscheidend.

Bislang zeigt die weit verbreitete BMI-Formel «Gewicht durch Körpergröße in Metern zum Quadrat», wer als fettleibig oder untergewichtig gilt. Doch für die Abschätzung von Krankheitsgefahren tauge das Maß nicht, behaupten die Mediziner. «Der BMI spielt keine Rolle für das Schlaganfall-, Herzinfarkt- oder Todesrisiko eines Menschen», sagte Studienleiter Harald Schneider einer LMU-Mitteilung zufolge.

Anders als man es beim BMI unterstelle, sei Fett nicht gleich Fett, erläutert Schneider. Es gebe «gutes Fett» an Hüften, Oberschenkeln und Gesäß, das nicht das Risiko für Herz- Kreislauferkrankungen erhöhe. Es könne sogar schützen. Das «böse Fett» um den Bauch könne dagegen schädliche Fettsäuren und andere Stoffe in den Körper abgeben, die unter Umständen Entzündungen hervorriefen.

Für ihre Studie beobachteten die LMU-Forscher knapp 11 000 Probanden bis zu acht Jahre lang. Neben dem BMI wurden noch weitere Werte gemessen: Das Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang und die Zahl die sich ergibt, wenn man den Taillenumfang durch die Körpergröße teilt, kurz WHtR genannt. «Je höher der WHtR, desto größer das Risiko», beobachteten Schneider und seine Kollegen mit Blick auf Herzinfarkt und Schlaganfall. Das Verhältnis von Hüft- zu Taillenumfang habe diesbezüglich kaum eine und der BMI gar keine Aussagekraft gehabt.

Die Studie wird im «Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism» (April 2010) veröffentlicht. Daran waren auch die Universitäten Greifswald, Dresden und Lübeck beteiligt.

Warum eigentlich eine Online Beratung

01. März 2010

Weichmacher als Dickmacher, Aggressionsförderer, Sex-Störer?

21. Oktober 2009

Ein sehr interessanter Artikel bei DR. WATSON News:

Deutsche Behörden: Plastikhormon ist unbedenklich
Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Oktober 2009
Das in vielen Kunststoffen enthaltene Plastikhormon Bisphenol A (BPA) sei unbedenklich, urteilt das Berliner Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in einem neuen Gutachten. Nach Meinung von Kritikern hingegen kann der Stoff die Fortpflanzung stören und zudem zu Übergewicht führen. In Amerika und Kanada wird der Plastikgrundstoff als “gefährliche Substanz” betrachtet. Die Chemikalie ist allgegenwärtig, in vielen Nahrungsmitteln aus dem Supermarkt, nach neuen Untersuchungen auch in Babyschnullern.
„Es besteht keine akute gesundheitliche Gefährdung durch die Aufnahme von Bisphenol A.“ So urteilte das BfR, die höchste deutsche Behörde zur Beurteilung von Lebensmittel-Risiken in seinem Gutachten vom Oktober 2009.

Das Institut, das direkt der Bundesregierung unterstellt ist, steht damit im Widerspruch zu Wissenschaftlern und auch zur Einschätzung in anderen Ländern.

In vielen Staaten Amerikas und in Kanada ist BPA für Babyflaschen verboten. Dänemarks Parlament forderte im Mai 2009 die Regierung auf, BPA in Kindertrinkflaschen zu verbieten. Französische Senatoren legten in diesem August einen Gesetzentwurf vor, der Import, Angebot und Verkauf sowie das kostenlose Herausgeben von Plastiktüten und anderen Behältnissen mit diesem Hormonstörer verbietet.

Der hormonell wirksame Stoff, häufig als „Weichmacher“ bezeichnet, findet sich in zahlreichen Nahrungsmitteln aus dem Supermarkt, etwa in Fischbüchsen, aber auch in Babyfläschchen, Säuglingsnahrung. In der Regel wandert er aus der Verpackung in die Nahrung.

Bisphenol A wirkt als Hormonstörer (im Experten-Jargon: „Endocrine disruptor“), es greift in die Sexualentwicklung ein, wirkt sich auch auf Gehirn und Verhalten aus. Es kann nach neuesten Erkenntnissen sogar die Bildung von Fettzellen beschleunigen und zu Übergewicht führen. Besonders bedenklich ist es für Föten, Babys und Kleinkinder, die in der Wachstumsphase relativ gesehen täglich mehr Nahrung und damit mehr Giftstoffe aufnehmen.

Im Juni 2009 zeigte eine Studie der Universität des US-Staates North Carolina und der British Columbia’s Simon Fraser Universität (SFU) im kanadischen Vancouver, dass zweijährige Mädchen aggressiver und hyperaktiver waren, wenn ihre Mütter während der Schwangerschaft mehr BPA aufgenommen hatten.

Die Chemische Industrie hält die Chemikalie für harmlos; sie hat eigens eine wissenschaftliche „Task-Force“ eingesetzt, die dies nachweisen soll. Die Chemie-Konzerne haben daran ein großes geschäfliches Interessen, allen voran der deutsche Marktführer bei BPA, der Leverkusener Bayer-Konzern. Letzte Woche verkündeten 33 US-amerikanische BPA-Experten, neuerliche Bewertungen durch die amerikanische Regierung seien „Zeitverschwendung“. Die Chemikalie sei „gut erforscht“.

BPA ist eine Allerweltschemiekalie. Der Kontakt mit ihr beginnt früh. Anfang Oktober 2009 zeigten Untersuchungen im Auftrag des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), dass in allen zehn durch ein Testlabor geprüften Babyschnullern hormonwirksames Bisphenol A vorhanden war. Die Kunststoffschildchen, die den eigentlichen Schnullersauger halten, enthielten laut Labor Konzentrationen zwischen 200 und fast 2300 Milligramm Bisphenol A pro Kilogramm Plastik. Unerwartet hoch waren die hohen Werte im Sauger selbst, dessen Latex- oder Silikonmaterial selbst keinen gefährlichen Weichmacher enthält.

Auch hier sah das Berliner Risiko-Institut keine „akute“ Gefahr.

Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA hält die Hormonchemikalie für harmlos: Sie hatte schon im Jahr 2007 die Vorschriften entschärft und die akzeptable täglich Aufnahmemenge („Acceptable Daily Intake“, ADI) auf 50 Mikrogramm pro Tag und Kilogramm Körpergewicht hochgesetzt.

Allerdings nehmen Babys und Kleinkinder relativ gesehen mehr Nahrung zu sich als ein Erwachsener. Auf diese zusätzliche Belastung geht das BfR nicht ein. Dabei geht die Sicherheitsbehörde von der Annahme aus, dass die Substanz weder über Plazenta noch Muttermilch das Kind erreichen könne.

Experten halten dagegen: Föten und Säuglinge würden sehr wohl mit der hormonstörenden Alltagschemikalie belastet. Für Babys, Ältere und Kranke sei der Grenzwert in jedem Falle zu hoch angesetzt, warnten die Experten. Im Jahr 2008 kritisierten damit unter anderem der Professor Gilbert Schönfelder vom Institut für Pharmakologie und Toxikologie, Universität Würzburg, Prof Dr. Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner Universitätsklinik Charité sowie Andreas Gies vom Umweltbundesamt die Bewertung der EFSA.

Hormon-Kritiker bemängelten unter anderem, dass die Entlastungs-Erkenntnisse vor allem aus Kreisen von industrienahen Forschern kämen. So hatte sich selbst die EFSA hatte bei ihrer Bewertung vor allem auf entlastende Industrie-Studien gestützt.

Der amerikanische Hormonforscher Frederik vom Saal hatte jüngst alle vorliegenden Erkenntnisse über Bisphenol A auf mögliche Interessenhintergründe überprüft und kam zu dem Schluss: Alle 109 Studien, die den Stoff für bedenklich hielten, kamen von unabhängigen Forschern. Alle 11 Studien hingegen, die die Substanz für harmlos hielten, kamen von der Industrie.

Mehr über Plastikhormone und ihre Wirkungen auf den menschlichen Körper: Hans-Ulrich Grimm: Die Kalorienlüge.

metabolic balance (r) – Eine Wunderdiät ?

12. Oktober 2009

Diese Frage wird uns immer wieder gestellt, ist metabolic balance (r) eine Wunderdiät?

Die Antwort muss klar lauten – Nein – Es ist keine Wunderdiät wie Sie vielleicht glauben wollen.

Es ist ein Stoffwechselprogramm, dass auf fundierter Forschung von Herrn Dr. Funfack beruht.

Nähere Infos zum Programm einfach hier anfordern

Oder am besten das Buch bestellen und nachlesen.